Ganz konkret:
Ich setze mich dafür ein, dass Wohnen in Winterthur wieder bezahlbar wird. Die Stadt soll preisgünstigen Wohnraum erhalten und gezielt Land sowie Liegenschaften kaufen, um sie zur Kostenmiete weiterzugeben. Bei grossen Überbauungen braucht es einen verbindlichen Mindestanteil an gemeinnützigen Wohnungen und mehr bezahlbare Alterswohnungen. Winterthur muss alternative Wohnformen und Zwischennutzungen fördern, ein aktives Monitoring der Mietpreise einführen und bezahlbare Flächen für Handwerk, Gewerbe und Kultur sichern – damit unsere Stadt lebendig und durchmischt bleibt.
Eine Mobilität, die sicher, bezahlbar und klimafreundlich ist. Winterthur braucht durchgehende und attraktive Velo- und Fusswege – in allen Quartieren. Ich unterstütze flächendeckend Tempo 30, auch auf Hauptstrassen, um Lärm zu reduzieren und die Sicherheit zu erhöhen. Der öffentliche Verkehr soll Vorrang haben: mit besseren Busverbindungen zwischen den Quartieren, barrierefreien Haltestellen und einem günstigeren ÖV.
Für mehr Gleichstellung in Winterthur. Dafür braucht es eine Stadtplanung, die sich an den Bedürfnissen von Familien und Care-Arbeitenden orientiert. Care-Arbeit muss besser anerkannt, bezahlt und unterstützt werden. Es braucht höhere Beiträge an Kitaplätze sowie eine wirksame Prävention und Bekämpfung von häuslicher und sexualisierter Gewalt und einen effektiven Schutz für FINTA-Personen.
Eine soziale Stadt, die den städtischen Mindestlohn konsequent umsetzt, Weiterbildungen für Geringverdienende fördert und Freiräume sowie soziale Treffpunkte in den Quartieren schafft. Es braucht zudem mehr Mittel für Sportvereine und Kultur. Geflüchtete Menschen brauchen menschenwürdige Unterkünfte, Ausbildung und Zugang zur Arbeit. Winterthur soll eine Stadt sein, in der alle dazugehören und mitgestalten können. Ein grosses Anliegen ist mir ausserdem die niederschwellige Förderung der psychischen Gesundheit bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen.