Die Mieten in Winterthur steigen seit Jahren. 2014 habe ich mit Freunden eine 4-Zimmer-Wohnung für eine WG gemietet. Würde ich heute in eine vergleichbare Wohnung einziehen, würde diese gemäss dem Wohnmonitoring der Stadt Winterthur durchschnittlich über 5% mehr kosten. Diese Entwicklung gilt es zu bremsen. Ich möchte mich im Stadtparlament dafür einsetzen, dass genossenschaftliche Wohnbauten gefördert werden. In Wohnbaugenossenschaften entspricht der Mietpreis einer Kostenmiete und Wohnungen sind kein Renditeobjekt. So werden faire Mieten für alle ermöglicht.
Ein weiteres Anliegen von mir ist die Förderung des Langsamverkehrs. Gemäss des Städtevergleichs Mobilität aus dem Jahr 2021 werden rund 38% aller Wege mit Start und/oder Ziel in der Stadt Winterthur mit dem motorisierten Individualverkehr (Auto, Töff, etc.) zurückgelegt. Das ist eindeutig zu viel. Der motorisierte Individualverkehr bringt Lärm, Abgase, verstopfte Strassen und erhöhte Risiken bei Verkehrsunfällen mit sich. Ich stehe deshalb für den Ausbau von Velowegen und der Infrastruktur für Fussgänger:innen, damit wir einfach, schnell und sicher mit dem Velo oder zu Fuss in der Stadt unterwegs sein können. Die Förderung des Langsamverkehrs dient nicht nur Fussgänger:innen und Velofahrer:innen, sondern bringt auch Entlastung auf den Strassen, wovon nicht zuletzt auch jene Personen profitieren, welche zwingend auf das Auto angewiesen sind.